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Kreishandwerkerschaft Coesfeld
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21.05.2016

Berufsausbildung bestes Mittel zur Gewinnung von Fachkräften

NRW-Arbeitsminister zu Gast beim Forum Politik und Mittelstand
Bild v.l.: Ferdinand Limberg, Kreishandwerksmeister, Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, Johann Meiners, Leiter der Agentur für Arbeit Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld, Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Dr. Michael Oelck Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Prof. Dr. Reinhard Klenke, Regierungspräsident zu Münster, André Stinka MdL, Generalsekretär der SPD
Die Berufsausbildung ist das beste Mittel zur Gewinnung von Fachkräften. Das hat der NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Rainer Schmeltzer, beim 8. Forum „Politik und Mittelstand" der Kreishandwerkschaft Coesfeld betont. Vor rund 150 Gästen aus dem öffentlichen Leben würdigte der SPD-Politiker die Ausbildungsleistungen des Handwerks und appellierte an die Betriebe, in ihrem Engagement nicht nachzulassen, Jugendlichen eine Perspektive zu geben. „Duale Ausbildung ist die erste Wahl" hob Schmeltzer auch mit Blick auf die hohe Studienquote hervor. Das Abitur bedeute nicht, dass danach zwangsläufig ein Studium folgen müsse. Die duale Berufsausbildung sei die Basis für unsere Wirtschaft.

Die Landesregierung stärke die duale Ausbildung, das zeige sich auch beim Ausbildungskonsens. Und genau dafür nehme er sich persönlich viel Zeit. Das werde er auch beim nächsten Besuch im Kreis Coesfeld gern unter Beweis stellen.

Die hohe Ausbildungsquote dürfe nicht verkennen, dass es auch eine relativ hohe Abbrecherquote gebe. Das Modell zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, das die Kreishandwerkerschaft Coesfeld und ihre Partner im Rahmen der Fachkräfte-Initiative durchführten, habe nachhaltige Erfolge erzielt. Schmeltzer rief die Unternehmen auf, sich an der Initiative zu beteiligen, denn die Betriebe würden als erste erkennen, wo mehr Fachkräfte notwendig seien. Auch bei Mini-Jobbern schlummere ein Fachkräfte-Potenzial.

Die Integration in den Arbeitsprozess gelte für Arbeitslose ebenso wie für Flüchtlinge, so betonte Schmeltzer. Er fügte hinzu, dass es bei den Flüchtlingen nicht nur ausgebildete Fachkräfte gebe. Ausbildung sei aber möglich, dazu müssten Sprachförderung und Integrationsangebote verknüpft werden.

 

Bild: Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Dr. Michael Oelck Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und Ausbilder Christian Pöpping im Gespräch mit dem jungen Flüchtling Aly Koita aus Guinea.

Der Minister lobte in dem Zusammenhang die Kreishandwerkerschaft Coesfeld für die Öffnung ihrer Bildungsstätten, um die Integration zu unterstützen.

Bild v.l. Dr. Michael Oelck Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Ferdinand Limberg, Kreishandwerksmeister und Bernhard Gerdes, Ausbilder im Gespräch mit Umschüler Achmad Schechani.

 

Kreishandwerksmeister Ferdinand Limberg und der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Michael Oelck, hatten zu Beginn der Veranstaltung die hohe Wirtschaftskraft des Kreises Coeslfeld vorgestellt, zu der das Handwerk einen erheblichen Beitrag leiste. Als Beispiel wurde die mit 2,9 Prozent geringste Arbeitslosenquote in NRW betont. Um die insgesamt gute Konjunktur zu verstetigen erwarte das Handwerk von der der Politik nicht nur Regelungen, sondern vor allem Impulse.

Bild: Moderne CNC Technik in der Schulungsstätte: Dr. Michael Oelck Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Ferdinand Limberg, Kreishandwerksmeister

 

Fachkräftesicherung und Integration waren auch die Kernthemen der Diskussion (unter der Leitung des Chefredakteurs der Zeitungsgruppe Münsterland, Dr. Norbert Tiemann) mit dem Landrat des Kreises Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, dem Generalsekretär der NRW-SPD, Andre Stinka, dem Vorsitzenden der Agentur für Arbeit Coesfeld, Johann Meiners, und Kreishandwerksmeister Ferdinand Limberg